Staubbringer — Transmog-Set-Guide
Überblick

Staubbringer ist ein seltener Einhanddolch, der in der Erweiterung Wrath of the Lich King zu World of Warcraft hinzugefügt wurde. Es ist eine kurze Klinge ohne aufdringliche Effekte oder Leuchten, gehalten in einer dunkel-purpurnen Farbgebung. Sie lässt sich weder bei einem Händler kaufen noch herstellen oder von einem Boss erbeuten: Die einzige Möglichkeit, den Dolch zu erhalten, ist das Angeln in den Gewässern Nordends.
Der Flavortext des Gegenstands — »Die Klinge des Purpurnen Herrn« — und der Name selbst spielen auf den
Aschenbringer an, das legendäre Zweihandschwert, das mit Hochlord Mograine vom Scharlachroten Kreuzzug verbunden ist. Der Staubbringer ist eine Hommage an die Jagd nach dem Aschenbringer aus klassischen Zeiten: Damals kursierte unter den Spielern der Glaube, der Aschenbringer ließe sich durch Angeln erbeuten, da seine Hintergrundgeschichte mit dem Namen des legendären Anglers Nat Pagle verknüpft war. Das Schwert wurde nie aus dem Wasser gezogen, doch die Entwickler fügten diesen Dolch zu Ehren all jener hinzu, die jeder Vermutung nachgingen.
Quelle
Der Staubbringer wird ausschließlich durch Angeln erlangt — das ist seine einzige Quelle. Keine Bosse, Berufe, Händler oder Quests.
- Der Dolch kann aus offenem Wasser und aus Fischschwärmen in ganz Nordend gefischt werden. Alle Gebiete der Erweiterung Wrath of the Lich King kommen infrage — von der Borealen Tundra und Drachenöde bis zum Heulenden Fjord.
- Die meisten Funde werden aus den Schwärmen Ein Schwarm Muschelrückengroppen in der Borealen Tundra, Ein Schwarm Engelsdrachenfische in der Drachenöde und Ein Schwarm Fangzahnheringe im Heulenden Fjord gemeldet, doch theoretisch kann der Dolch bei jedem Auswurf in nördlichen Gewässern anbeißen.
- Die Chance, den Staubbringer zu erangeln, ist extrem gering — in den Datenbanken wird sie als Bruchteil eines Prozents angegeben, nicht von null zu unterscheiden. Er ist einer der seltensten Angelgegenstände im gesamten Spiel.
- Es gibt keine garantierte Methode, ihn zu erhalten. Der einzige Weg besteht darin, die Angel immer wieder in die Gewässer Nordends auszuwerfen, bis das Glück zuschlägt.
- Die Angelfertigkeit beeinflusst die Anzahl erfolgreicher Auswürfe pro Stunde, nicht die Chance auf den seltensten Fang selbst. Daher lohnt es sich, das Angeln zu maximieren: Je mehr Auswürfe, desto höher die kumulierte Chance, dem Dolch zu begegnen.
- Der Dolch wird erst beim Anlegen seelengebunden, sodass ein gefangenes Exemplar an einen anderen Charakter des Accounts weitergegeben oder im Auktionshaus versteigert werden kann, falls er bei jemandem landet, der ihn nicht braucht.
Die beste Strategie ist, die Jagd nach dem Staubbringer mit anderen Angelzielen zu verbinden: Erfolgen Nordends, dem Farmen von Fleisch für die Kochkunst oder seltenen Fischschwärmen. So sind die langen Stunden am Wasser nicht vergeudet, selbst wenn der Dolch nicht anbeißt.
Alternativen
Der Staubbringer hat keine bekannten Umfärbungen — es ist ein einzigartiges Modell ohne Farbvariationen. Wenn du einen Transmog suchst, der im Geist oder in der Art der Beschaffung ähnlich ist, wirf einen Blick auf die verwandten Gegenstände.
| Gegenstand | Worin ähnlich |
|---|---|
| Dunkler Hering | Ein Einhanddolch, der ebenfalls aus den Gewässern Nordends gefischt wird |
| Dunkelwasserrute | Das charakteristische Artefakt des Anglers, das Hauptziel der Angelsammler |
| Aschenbringer | Ein Zweihandschwert, auf das Name und Flavortext des Dolches anspielen |
Dunkler Hering ist das nächstliegende Pendant: ein weiterer Dolch, der in ganz Nordend an der Angel landen kann. Beide »Angel«-Klingen zu sammeln, ist ein logisches Ziel für Transmog-Sammler.
Wem es optisch passt
- Die purpurne Farbpalette des Staubbringers fügt sich gut in Looks des Scharlachroten Kreuzzugs ein — Sets in Rot-Gold-Tönen verstärken das Thema »Klinge des Purpurnen Herrn«.
- Der Dolch harmoniert mit feurigen und dämonischen Sets: Der Effekt
Feuerschlag unterstützt thematisch Looks, die um Flammen herum aufgebaut sind. - Es ist eine gelungene Zweitklinge für einen Schurken oder Dämonenjäger, der einen kompakten dunkelroten Dolch ohne sperrige visuelle Effekte braucht.
- Der Staubbringer kontrastiert mit kühlen Blau-Weiß-Sets — ein umstrittener, aber ausdrucksstarker Akzent für alle, die ein leuchtendes Detail im Look wollen.
- Für Angelsammler ist der Dolch als Teil des »Angler«-Arsenals zusammen mit dem Dunklen Hering und der Dunkelwasserrute wertvoll — Waffen, die ausschließlich aus dem Wasser stammen.
Tipps
- Maximiere deine Angelfertigkeit: Sie beeinflusst die Fangchance nicht, gibt dir aber mehr erfolgreiche Auswürfe pro Stunde und damit mehr Versuche, dem Dolch zu begegnen.
- Angle in offenem Wasser, nicht nur in Schwärmen: Der Staubbringer kann bei jedem Auswurf in Nordend auftauchen, daher ist es praktisch, dort zu angeln, wo andere Ziele in der Nähe sind.
- Verbinde die Jagd mit Angelerfolgen und dem Farmen von Kochzutaten — so bleibt die Zeit am Wasser nützlich, selbst während der Dolch noch nicht angebissen hat.
- Nutze Köder und Verbesserungen der Angelausrüstung: Sie beschleunigen den Angelvorgang selbst und helfen dir, mehr Auswürfe pro Sitzung zu sammeln.
- Denk daran: Der Dolch ist erst beim Anlegen gebunden. Wenn ein Charakter ihn erangelt, der ihn nicht braucht, gib ihn dem richtigen Charakter des Accounts oder versteigere ihn im Auktionshaus.
- Wappne dich mit Geduld. Es ist einer der seltensten Angelgegenstände im Spiel, und die Jagd kann sich über Dutzende und Hunderte von Stunden hinziehen — betrachte den Fund als langfristiges Ziel, nicht als Sache eines einzigen Abends.
- Halte parallel nach dem
Dunklen Hering Ausschau: Ein zweiter Dolch aus den Gewässern Nordends rundet die Sammlung der »Angler«-Waffen ab.
Autor
Malavita
Malavita entdeckte World of Warcraft zum ersten Mal in Draenor, stieg aber erst mit der Erweiterung Shadowlands richtig ein. Hat eine besondere Vorliebe für Dämonenjäger und Magier. Ihr Hauptziel ist es, möglichst viele Reittiere in ihre Sammlung aufzunehmen.




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